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Portugiesisch Teil 2

Portugiesisch in Amerika

Ganz klar, Brasilien ist das größte Land, in dem portugiesisch gesprochen wird und in ganz Südamerika erfreut sich diese Sprache an wachsender Bedeutung. Wegen des großen Einflusses Brasiliens wird portugiesisch in einigen der restlichen südamerikanischen Staaten unterrichtet, besonders in Argentinien und den anderen Mitgliedsstaaten. Es gibt große portugiesischsprachige Kolonien in Antigua und Barbuda, Bermuda, Kanada, Guyana, Jamaika, den USA sowie Venezuela.Die Mehrheit setzt sich aus Einwanderern Brasiliens oder Portugal zusammen.

Portugiesisch in Afrika

In Afrika südlich der Sahara ist Portugiesisch ist eine wichtige Sprache.  Der Länderzusammenschluss für die offizielle portugiesische Sprache PALOP (Paises Africanos de Língua Oficial Portuguesa) vertritt etwa 16 Millionen Sprecher dieser Sprache. Länder wie Angola, Mosambik sind zusammen mit São Tomé und Príncipe, Kap Verde, Äquatorialguinea und Guinea-Bissau als PALOP bekannt und organisiert.

Der Gebrauch der portugiesischen Sprache ist nach der Unabhängigkeit der früheren Kolonien von Portugal gewachsen. In vielen anderen afrikanischen Ländern gilt die portugiesische Sprache als eine wichtige Minderheitensprache. Häufig ist es auch so, dass viele junge Menschen, wie zum Beispiel in Angola, ihre traditionelle afrikanische Landessprache nicht beherrschen, weil sich das Portugiesische zur Amts- und Landessprache entwickelt hat.

Die Sprachen, die vor der Kolonisierung gesprochen wurden, gibt es zwar nach wie vor, sie werden aber vielerorts von der Bevölkerung wie Dialekte und nicht wie eigene Sprachen behandelt. Daher gilt Portugiesisch neben Englisch als eine sehr wichtige Sprache in Afrika. Schulbildung und Fernsehen aus Portugal und Brasilien tragen ihren Teil dazu bei.

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