Italienisch
Ein Expresso, bitte!
Auch wenn uns die italienischen Kellner belächeln – uns macht das nichts. Wir Deutschen mögen die Italiener, das Dolce Vita, die Pizza, die Pesto und den Panettone. Feige, wer sich von Banalitäten wie Aussprache und Grammatik einschüchtern lässt!
Über kaum ein Land gibt es in Deutschland so viele Vorurteile, wie über Italien. Wohlgemerkt: wohlwollende Vorurteile. Und die gehen so:
In Bella Italia fahren ständig junge, sonnenbebrillte Männer auf ihren Mofas über die Piazza zum Strand. Alle essen Pizza und Pasta, sind temperamentvoll und modebewusst. Außerdem ist das Land voller Kunst und Kultur: Italien ist das Land der Oper und der großen Maler, römische Tempel stehen hier allerorts neben prächtigen Renaissance-Palazzi.
„Gnotschi“
Das finden wir Deutschen schön und deshalb sprechen wir manchmal auch italienisch. Bei unserem Lieblings-Italiener zum Beispiel: „Luigi, noch einen Tschianti, aber pronto!“ Der Italiener lächelt dann diplomatisch und lässt sich nichts anmerken. Wenn er ehrlich wäre, würde er uns wahrscheinlich raten, uns unsere „Gnotschi“ und unseren „Tschianti“ an den Hut zu stecken.
